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16.09.2019

Doppelsieg in Gwangju

SCHWIMMEN - MAREN SPIETZACK VERTEIDIGT TITEL BEI MASTERS-WM

MM Lokalsport Mannheim: 16. September 2019 | Autor: red

Gwangju. Mit einem spektakulären Austragungsort wurden die Altersklassenschwimmer aus aller Welt belohnt, die sich im diesen Jahr auf den weiten Weg zu den Weltmeisterschaften der Masters in Südkorea machten. Wie 2015 in Kasan, und zwei Jahre später in Budapest, schwammen die Amateure bei der WM auf den gleichen Bahnen um Gold, Silber und Bronze, wie wenige Tage vor ihnen die Schwimmstars Adam Peaty, Sarah Sjöström oder Caeleb Dressel bei den Titelkämpfen der Profis. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe im Nambu University Municipal Aquatics Centre in der Millionenmetropole Gwangju.

4000 Aktive am Start

Dieses Mal gingen insgesamt rund 4000 Aktive aus der ganzen Welt an den Start, darunter auch Torsten Goetzke sowie Anna und Maren Spietzack vom regionalen Swimteam Heddesheim/Dossenheim (HedDos).

Die Zwillinge Anna und Maren Spietzack maßen sich in der Altersklasse 30-34 mit der Konkurrenz. Maren verteidigte dabei über 400 m Lagen (5:09, 35 min) und 200 m Schmetterling (2:25, 20 min) ihre Titel aus Budapest und freute sich über Gold. Silber holte sie über 400 m Freistil und gewann jeweils Bronze über 100 m Schmetterling und 200 m Lagen.

Anna Spietzack ging über die gleichen Strecken ins Rennen. Mit dem zweiten Platz über 200 m Schmetterling (2:25,82 min) und 400 m Lagen (5:12,35) machte sie den HedDos-Doppelsieg in der AK 30-34 perfekt. Über 100 m Schmetterling und 200 m Lagen wurde sie ebenfalls Vize-Weltmeisterin. Ihre fünfte Medaille gewann sie am Abschlusstag über 400 m Freistil. In 4:35,08 schwamm sie zu Bronze.

Goetzkes starkes Debüt

Bei seinen ersten Weltmeisterschaften bei den Masters überzeugte Torsten Goetzke (AK 55-59) auf den Freistilstrecken. Über 100 m Freistil belegte er in 1:06,18 min Platz 15. Über die doppelte Distanz schwamm er in 2:27,81 min auf Rang 16. Über 50 m Freistil sprintete er in 0:29,76 min auf Platz 18 von 54 Teilnehmern in der AK 55-59.

Neben der langen Anreise nach Südkorea und der Zeitverschiebung waren nicht zuletzt die klimatischen Bedingungen in Fernost eine Herausforderung für die Aktiven. Dennoch kamen die HedDos-Schwimmer mit zehn Medaillen und tollen Platzierungen zurück nach Deutschland. red

© Mannheimer Morgen, Montag, 16.09.2019

Artikel im Mannheimer Morgen (morgenweb)